Columbia Threadneedle: Korrektur bei Dollar und deutschen Staatsanleihen möglich

„Basierend auf unseren langfristigen Bewertungsmodellen halten wir den Dollar für überbewertet“, schreibt Adrian Hilton, Leiter globale Zinsen und Währungen im Bereich Anleihen bei Columbia Threadneedle, in einem aktuellen Kommentar. Columbia Threadneedle Investments | 27.08.2018 10:35 Uhr
Adrian Hilton, Head of Global Rates & Currencies, Columbia Threadneedle / © Columbia Threadneedle Investments
Adrian Hilton, Head of Global Rates & Currencies, Columbia Threadneedle / © Columbia Threadneedle Investments
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Die fiskalischen Impulse in den USA dürften das Zwillingsdefizit des Landes vergrößern – ein Phänomen, das oft mit einer schwächeren Währung einhergehe. „Darüber hinaus dürfte eine protektionistischere US-Regierung, die die Bedingungen für den Handel mit dem Rest der Welt verbessern will, einen schwächeren Dollar anstreben.“

Die Renditen deutscher Staatsanleihen liegen nach Ansicht von Columbia Threadneedle deutlich unter dem neutralen Niveau in der Eurozone. „Der Wert spiegelt derzeit nicht die Inflationserwartungen oder eine angemessene Laufzeitprämie in Deutschland wider. Die gesamte Zinskurve ist deutlich niedriger, als sie sein sollte“, schreibt Hilton und schlussfolgert daraus: „Wir glauben, dass die Europäische Zentralbank Zinserhöhungen viel näher steht, als es die Zinskurve vermuten lässt.“ 

Aus Bewertungskorrekturen, wie Columbia Threadneedle sie für den Dollar und deutsche Staatsanleihen erwartet, können sich der Fondsgesellschaft zufolge Anlagechancen ergeben. Wertpotenzial bestehe zudem in europäischen Peripherieländern einschließlich Italien. „Italienische lokale Anleihen sind insbesondere für inländische Anleger ziemlich attraktiv“, schreibt Hilton. „Wir halten das Risiko eines wirklich katastrophalen politischen Ergebnisses für begrenzt.“ 

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