Barings CIO: Europa, Japan und Schwellenländer werden 2016 überzeugen

Für die Aktienmärkte Europas, Japans und der Schwellenländer Asiens dürfte 2016 laut Ken Lambden, CIO bei Baring Asset Management, ein Erfolgsjahr werden. Barings | 03.12.2015 13:00 Uhr
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Ken Lamden, CIO, Baring Asset Management
Ken Lamden, CIO, Baring Asset Management


Ken Lambden, Chief Investment Officer bei Baring Asset Management erläuterte: „Europa ist meiner Ansicht nach hervorragend positioniert und ich sehe gute Wachstumschancen bei Small-, Mid- und Large-Cap-Titeln. Im Gegensatz dazu dürfte der amerikanische Wachstumsmotor meines Erachtens nach im nächsten Jahr ins Stottern geraten. In der zweiten Jahreshälfte 2016 dürfte der Euro gegenüber dem Dollar vergleichsweise attraktiver sein.

Unser China-Ausblick fällt im Vergleich zu anderen Beobachtern vielversprechender aus. Dem Land wird sowohl an den regionalen als auch den globalen Märkten eine zunehmend wichtige Rolle zufallen und die Integration in die Weltwirtschaft dürfte durch Marktreformen weiter vorangetrieben werden. Nachdem der Yuan in den Währungskorb des IWF, aus dem sich dessen Sonderziehungsrechte (SZR) ergeben, aufgenommen wurde und die chinesische Regierung den richtigen Kurs zur Kontrolle ihrer Wirtschaft eingeschlagen hat, dürfte 2016 für Asien alles in allem ein gutes Jahr werden.“

Emerging Markets: Chancen vor allem bei Small- und Mid-Caps 

Laut Ken Lambden werden sich in den Schwellenländern im Jahr 2016 vermehrt spezifische Anlagechancen ergeben, insbesondere im Small- und Mid-Cap-Segment. Diese Anlageklasse dürfte in der Gunst von Anlegern steigen, die auf der Suche nach vergleichsweise günstig bewerteten Titeln sind. Dabei ist seiner Ansicht nach jedoch wichtig, dass Anleger die Schwellenländer nicht länger als homogene Anlageklasse betrachten: Im Jahresverlauf 2016 werden Unterschiede bei den Renditen zu beobachten sein, daher spielt die Auswahl der Unternehmen und der einzelnen Aktien eine wesentliche Rolle. Lambden ist zudem der Auffassung, dass auf Unternehmensebene der Rohstoffsektor weniger Volatilität an den Tag legen wird als noch 2015, da getroffene Entscheidungen hinsichtlich Kosten und Produktionskapazitäten von nun an für eine höhere Rentabilität sorgen.

2016: Keine Anzeichen für aggressive Zinserhöhungen in den USA

Ken Lambden erklärte: „Auch im nächsten Jahr stehen die USA im Zentrum der Aufmerksamkeit, insbesondere im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen im November. Meiner Ansicht nach gibt es keine eindeutigen Anzeichen dafür, dass die Fed plant, die Zinsen im Jahr 2016 in regelmäßigen Abständen anzuheben, sofern die Inflation nicht drastisch steigt. Doch glaube ich auch, dass es für die USA immer notwendiger wird, zur Tagesordnung zurückzukehren.

Barings ist auf diese Marktentwicklungen bestens vorbereitet. Das Unternehmen hat für 2016 eine Expansionsphase eingeleitet und in Großbritannien und den USA, aber auch in Asien, eine große Zahl neuer Mitarbeiter eingestellt. Zudem können wir im neuen Jahr mit neuen Produkten aufwarten und die Vorteile unserer bestehenden Produktpalette ausbauen. Wir gehen dabei von einer Nachfrage aus, die auf unsere speziellen Anlageleistungen zugeschnitten ist.“

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